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Baden-württembergischer Bildungsplan für
Naturphänomene in Klasse 5 und 6 am Gymnasium

Das Fach Naturphänomene, in dem die fächerübergreifende Betrachtung physikalischer und chemischer Phänome-
ne im Vordergrund steht, vermittelt wie auch die Fächer Biologie und Erdkunde erste Einblicke in naturwissen-
schaftliche Denk- und Arbeitsweisen. Im Unterricht begegnen den Schülerinnen und Schülern zum einen Phä-
nomene aus ihrer unmittelbaren Erfahrungswelt, zum anderen Effekte, die sie verblüffen und ihre Neugier anregen.

Dabei steht die sorgfältige Beobachtung sowie das unmittelbare Erleben und Erstaunen im Mittelpunkt, eine voll-
ständige Erklärung der Phänomene wird auf dieser Stufe nicht angestrebt.
Die aufgeführten Phänomene sind nicht in einer fachsystematischen Reihenfolge abzuhandeln, sondern sollen nach
Möglichkeit in Form von Schülerübungen und im Rahmen von Projekten bearbeitet werden. Solche Übungen för-
dern bei den Schülerinnen und Schülern die Fähigkeit zum Beobachten und die Freude am Experimentieren. Sie re-
gen die Kreativität an und bringen ihnen den Wert sorgfältigen und ausdauernden Arbeitens in der Gruppe nahe.

Verbindliche Themenkreise:

– Wasser

– Elektrizität

– Luft

Der naturwissenschaftliche Unterricht in den folgenden Jahrgangsstufen wird auf den Erfahrungen aufbauen, die
die Schülerinnen und Schüler im Fach Naturphänomene gesammelt haben. Es ist jedoch nicht daran gedacht, im
Fach Naturphänomene Inhalte des naturwissenschaftlichen Unterrichts aus nachfolgenden Klassenstufen vorweg-
zunehmen.
Um den Schülerinnen und Schülern einen gemeinsamen Erlebnis- und Erfahrungsbereich zu ermöglichen, ist inner-
halb der Schule eine Abstimmung der beteiligten Fachbereiche erforderlich.

Weitere Themenkreise zur Auswahl:

– Wärme

– Schall

– Licht

– Himmelsbeobachtungen

– Bewegungen

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