Baden-württembergischer Bildungsplan für
Mathematik in Klasse 7/8 am Gymnasium
KLASSE 7/8
Die Schülerinnen und Schüler verfügen bezüglich der
genannten Leitideen über die folgenden Kompetenzen:
1. LEITIDEE „ZAHL“
die Unvollständigkeit von Zahlbereichen
verstehen und aufzeigen;
Zahlbereiche unterscheiden, Zahlen diesen
zuordnen;
Zahlterme vereinfachen.
Inhalte
•
reelle Zahlen;
Quadratwurzeln
2. LEITIDEE „ALGORITHMUS“
Gleichungen und Ungleichungen erkennen sowie
manuell, grafisch und mithilfe des GTR (grafikfähiger
Taschenrechner)
lösen;
lineare Gleichungssysteme manuell, grafisch und
mithilfe des GTR lösen.
Inhalte
•
lineare Gleichungen
und Ungleichungen mit einer
Variablen; quadratische Gleichungen; lineare
Gleichungssysteme (2x2)
3. LEITIDEE „VARIABLE“
einfache Terme umformen, insbesondere durch
Ausmultiplizieren und Ausklammern;
Größengleichungen umformen.
Inhalte
•
Terme (auch mit
mehreren Variablen)
5. LEITIDEE „RAUM UND FORM“
Eigenschaften ebener geometrischer Figuren
erkennen und begründen;
ebene Figuren mit vorgegebenen Eigenschaften
darstellen;
Kongruenz von Dreiecken erkennen
und anwenden.
Inhalte
•
Winkel an
Parallelen, Seiten und Winkel im Dreieck,
Abstände, Ortslinien, Inkreis und Umkreis von Dreiecken
•
einfache
Dreieckskonstruktionen, auch Bestimmung
wahrer Größen bei Strecken und Flächen im Raum
•
kongruente Figuren
6. LEITIDEE „FUNKTIONALER ZUSAMMENHANG“
Funktionale Zusammenhänge erkennen
und darstellen;
Kennzeichnende Eigenschaften von
Funktionen kennen und sachgerecht nutzen;
Funktionen dynamisch deuten.
Inhalte
•
Proportionalität;
lineare Funktionen; quadratische
Funktionen; Potenzfunktionen mit natürlichen
Hochzahlen
7. LEITIDEE „DATEN UND ZUFALL“
den Begriff „Wahrscheinlichkeit“ verstehen;
Wahrscheinlichkeiten bei mehrstufigen Zufallsexperimenten
berechnen.
Inhalte
•
Wahrscheinlichkeitsverteilung; Pfadregeln
8. LEITIDEE „VERNETZUNG“
verschiedene Darstellungsformen einer Funktion
ineinander übersetzen;
algebraische und geometrische Fragestellungen in
geeigneten Fällen ineinander überführen und
gegebenenfalls auf diesem Weg lösen;
Prozesse des Begründens verstehen und anwenden,
insbesondere bei Beweisen in der Geometrie;
mathematische Sachverhalte und Problemlösungen
verbal beschreiben;
den GTR als Hilfsmittel einsetzen.
Inhalte
•
Übersetzung von
Darstellungsformen: verbale
Beschreibung, Tabelle, Term, Graph
•
Beweis;
Konstruktionsbeschreibungen,
mathematischer Aufsatz
•
Einsatz des GTR bei
Graphen und Gleichungen
9. LEITIDEE „MODELLIEREN“
inner- und außermathematische Sachverhalte
mithilfe von Tabellen, Termen oder Graphen
beschreiben und umgekehrt Tabellen, Terme und
Graphen in Bezug auf einen Sachverhalt
interpretieren;
mit Prozentangaben in vielfältigen und auch
komplexen Situationen sicher umgehen;
ein Zufallsexperiment durch eine Wahrscheinlichkeitsverteilung
beschreiben.
Inhalte
•
Interpretation von
Graphen und einfachen Termen,
Aufstellen von Termen
•
Prozentrechnung