Start  >> Mathematik >> Klasse 11 >> Bildungsplan

Baden-württembergischer Bildungsplan für
Mathematik in Klasse 11 am Gymnasium

>> Der vollständige Bildungsplan als Adobe Acrobat-Datei (.pdf) [4 MB]

Lehrplaneinheit 1: Binomialverteilung                                                                                            < 35 >

Viele Vorgänge, zum Beispiel in der Wirtschaft und im Gesundheitsbereich, lassen sich als Bernoulli-Kette beschreiben. Dabei lernen die Schülerinnen und Schüler die Binomialverteilung exemplarisch für andere Wahrscheinlichkeitsverteilungen kennen und werden mit den grundsätzlichen Verfahren vertraut, Hypothesen zu testen und zu beurteilen.

Wahrscheinlichkeitsverteilung einer Zufallsvariablen
Erwartungswert einer Zufallsvariablen

Bernoulli-Kette
Binomialverteilung
Erwartungswert einer binomialverteilten Zufallsvariablen
[ Varianz und Standardabweichung einer binomial-verteilten Zufallsvariablen ]
[ Globale Näherungsformel für die Binomialverteilung ]

Testen von Hypothesen
Fehler und Risiko 1. Art und 2. Art


Problematisieren der Gewinnerwartung bei Glücksspielen

Jakob Bernoulli (1654 - 1705)

 


[ Anschaulicher Zugang z. B. mit Hilfe des Rechners ]

Lehrplaneinheit 2: Funktionen                                                                                                               < 25 >

Das Untersuchen reeller Funktionen ist die zentrale Aufgabe der Infinitesimalrechnung in der Schule. Ausgehend von linearen Funktionen werden die Schülerinnen und Schüler schrittweise an die ganzrationalen Funktionen herangeführt. Zur Abgrenzung lernen sie exemplarisch auch Funktionen mit eingeschränktem Definitionsbereich kennen, wobei sie sich eines propädeutischen Grenzwertbegriffs bedienen. Dabei wird der Funktionsbegriff allgemein geklärt.

 

Steigungswinkel und Steigung einer Geraden

Orthogonalität
Bestimmen von Geradengleichungen
Die ganzrationale Funktion
   Nullstellen
   Faktorisieren mit Hilfe bekannter Nullstellen
   Verhalten für
x ®¥
   Gerade und ungerade Funktionen
   Schaubild

Funktionen mit eingeschränktem Definitionsbereich


Verhalten bei Definitionslücken und für
x ®¥ bzw. x®-¥

Funktion, Definitionsmenge, Wertemenge
Stetigkeit

Im Unterricht kann auch mit dem Ableitungsbegriff begonnen werden.
Insbesondere Steigung einer Geraden, die durch zwei Punkte gegeben ist:

 

Polynomdivision

 

Hier genügen sorgfältige Skizzen.
Auch Rechnereinsatz
Gedacht ist an f (x) =
Ö(x- a) , f (x)=a/(x-b), f(x)=a/(x-b)²

Verwendung der Sprech- und Schreibweise für Grenzwerte ohne formale Präzisierung

Allgemeiner Funktionsbegriff
Anschaulicher Zugang genügt.

Lehrplaneinheit 3: Differenzierbarkeit                                                                                                     <28>

Die Schülerinnen und Schüler lernen, wie sich mit Hilfe der Ableitungsfunktion das Änderungsverhalten von Funktionen quantitativ beschreiben läßt. Die dazu erforderlichen Begriffe werden zunächst anschaulich gewonnen und, soweit nötig, präzisiert. Sie erwerben Sicherheit in der Technik des Ableitens und erschließen sich damit ein wirkungsvolles Werkzeug zur Untersuchung von Funktionen

Differenzierbarkeit einer Funktion, geometrische Deutung, Tangente

 



Ableitung, Ableitungsfunktion
Ableitung der Funktionen mit
f (x) = xk  
(kÎZ ), f (x) x ,
f (x) = sin x , f (x) = cos x
Ableitungsregeln für c
× f und f+g
Ableitung der ganzrationalen Funktion
Höhere Ableitungen
 

Bedingungen für Monotonie, Extremstellen und
Wendestellen
Schaubild der ganzrationalen Funktion

Auch unter dem Aspekt der lokalen Änderung, z. B. Momentangeschwindigkeit, Momentanleistung
Bedeutung von Gottfried Wilhelm Leibniz (1646 - 1716),
Isaac Newton (1643 - 1727) und Leonhard Euler (1707-1783) für die Entwicklung der Analysis
G, LPE 1: Veränderungen durch Wissenschaft und
Entdeckungen
Schreibweise: f ' (x) bzw. dy/dx

 

 

Deutung von f " in Bezug auf das Änderungsverhalten von f' und von f

Notwendig, hinreichend

Lehrplaneinheit 4: Mathematik in der Praxis: Untersuchung von Funktionen                                   <13>

Die Schülerinnen und Schüler erkennen, wie wichtig Funktionen für die mathematische Behandlung von Problemen in Naturwissenschaft, Technik, Gesellschaft und Umwelt sind. Sie verwenden Funktionen für die Beschreibung funktionaler Abhängigkeiten und deuten Eigenschaften des Funktionsterms und des Schaubilds anwendungsbezogen.



Untersuchung von Funktionen in realem Bezug


Extremalprobleme
Bestimmung ganzrationaler Funktionen mit vorgegebenen Eigenschaften

Hier bieten sich Projektaufgaben an, auch im Hinblick auf die Verkehrs- und Umwelterziehung.
In Fällen, die rechnerisch bisher nicht explizit lösbar sind, mit Hilfe des Rechners
Ph, LPE 1: Dynamik


<< Zurück